Fallbeispiele

 

7 jähriger Australian Cattle Dog Paul mit chronischer Niereninsuffizienz

Die Symptomatik begann bei Paul im Alter von 7 Jahren mit periodischem Erbrechen, Appetitverlust, stumpfem Haarkleid sowie Haarbruch. Zudem zeigte er eine schlechtere Kondition als zuvor. Darum drängte die Halterin beim Tierarzt auf eine Blutuntersuchung. Hier wurde eine mittelgradige Niereninsuffizienz festgestellt. Zwei Nierenwerte (Harnstoff und Kreatinin) waren dementsprechend erhöht. Da die Halterin kein Futter vom Tierarzt füttern wollte und die Therapiemöglichkeiten auch laut Tierarzt nicht besonders gut waren, wendete sie sich an unsere Beratung. Pauls Fütterung wurde von einem Standardtrockenfutter auf Cura naturalis Nieren Trockennahrung umgestellt. Es erfolgte wie immer eine zusätzliche Einweisung in sinnvolle Pflege- und Haltungstipps.

Die erste Kontrolluntersuchung zeigte schon eine deutliche Verbesserung des chronischen Nierenwertes (Kreatinin). Der 2. Wert (Harnstoff) war aber sogar ein wenig höher als bei der davor liegenden Blutuntersuchung. Wie sich in einem Gespräch herausstellte, lag dies daran, dass die Halterin zu Cura naturalis noch gegen Empfehlung Trockenfleischprodukte gefüttert hatte. Dies wollte sie aber von nun an unterlassen.
Bei der nächsten Kontrolluntersuchung kam es dazu, dass der Tierarzt zur Blutentnahme eine Sedierung vornahm. Dies mit der Wirkung, dass Paul zwei Tage lang total apathisch („wie tot“) in seinem Nest lag. Die Halterin fand durch Nachforschungen beim Hersteller des Medikamentes heraus, dass das Sedierungsmittel „Sedalin“ für Hunde mit Niereninsuffizienz lebensgefährlich ist und bangte um das Leben von Paul. Dieser erholte sich aber langsam wieder. Das Ergebnis der „verunglückten“ Blutuntersuchung zeigte eine deutliche Verbesserung beider Blutwerte. Dies hatte Paul anscheinend das Leben gerettet. Weitere Blutentnahmen bei einem anderen Tierarzt wurden routinemäßig gemacht.
Paul wird auch heute noch - zwei Jahre später - mit Cura naturalis Nieren gefüttert. Seine Nierenwerte verbessern sich sogar immer noch in kleinen Schritten. Sein Gesamtzustand hat sich normalisiert.

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Podenca Mischlingshündin Elli aus dem Tierschutz mit Leishmaniose

Die Mischlingshündin Elli wurde von ihrem Halter aus dem Tierschutz bereits mit der Diagnose „Leishmaniose“ übernommen. Bis auf ein paar unspektakuläre Hautveränderungen an den Pfoten zeigte sie aber keinerlei Anzeichen einer Erkrankung. Auch die Blutwerte von Leber und Nieren waren okay. Der Tierarzt hatte dem Halter allerdings dringend zur Gabe von Allopurinol geraten, prophylaktisch sozusagen. Eine sehr verbreitete Praxis.
Wir empfahlen dem Halter auf Allopurinol zu verzichten, da dies Medikament deutliche Nebenwirkungen insbesondere auf die Nieren hat und es Elli ja offensichtlich gut ging.

Der Halter entschied sich aber, dem Rat des Tierarztes zu folgen und fütterte auch ein Futter, das er direkt in der Praxis kaufen konnte. Nach einem halben Jahr meldete sich der Halter von Elli wieder bei uns. Eine Blutuntersuchung hatte ergeben, dass zwei Nierenwerte (SDMA und Kreatinin) plötzlich erhöht waren. Elli litt auch unter Appetitverlust und verlor Fell. Zudem hatte man auch Kristalle - die ersten Vorboten von Harnsteinen - im Urin gefunden.
Die Fütterung wurde dann auf Cura naturalis Nieren umgestellt. Der Halter setzte Schritt für Schritt das Allupurinol bis auf Null ab. Nach vier Monaten ergab eine Kontrolluntersuchung, dass die Nieren langsam anfingen, sich zu erholen. Elli war wieder guter Dinge, das Fell glänzte und ihr Appetit war gut. Ein halbes Jahr später hatten sich auch die Blutwerte deutlich verbessert. Elli wird auch heute noch mit Cura naturalis Nieren gefüttert.

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