Fallbeispiele

 

5 jähriger Labrador Rüde Luke mit akuten Leberbeschwerden

Labrador Rüde Luke hatte bzw. hat die unangenehme Eigenschaft, alles Fress- oder auch Nicht-Fressbare aufzunehmen und im Eiltempo herunterzuschlucken. Dies hatte ihm und seinen Haltern schon des Öfteren Probleme beschert. Fünfjährig nahm er auf einem Spaziergang am Feldrand etwas Undefinierbares zu sich. Am nächsten Tag war er auffallend ruhig, zeigte ungewöhnlicherweise keinen Appetit, erbrach sich mehrere Male und speichelte auffallend viel. Der Tierarzt diagnostizierte eine Vergiftung durch Aufnahme von etwas, das mit Insektizid (wahrscheinlich Organischem Phosphorsäureester) behaftet war und leitete die entsprechende Behandlung ein.

Als Fütterung wurde vom Tierarzt eine Reis-mit-Hühnchen-Diät empfohlen. Nach ein paar Tagen erholte sich Luke wieder. Allerdings zeigten das Ergebnis der Blutuntersuchung erhöhte Leberenzymwerte (GGT, GPT, AP, GLDH ).
Die Halter wandten sich an unsere Beratung und stellten nach 10 Tagen Reis-Diät auf Cura naturalis Leber um. Drei Monate später hatten sich die akuten Leberwerte wieder normalisiert. Auch die chronischen Leberwerte, die sich meistens im Anschluss an die akute Phase erhöhen, blieben im Normalbereich. Luke ist wieder guter Dinge und nimmt gerade an einem Erziehungstraining teil.

nach oben

 

7 jährige Mischlingshündin Susi mit chronischer Leberinsuffizienz

Mischlingshündin Susi zeigte von Welpenalter ab an eine besondere Empfindlichkeit auf die Gabe von chemischen Wurmkuren oder anderen chemischen Medikamenten. Sie reagierte meistens so, dass sie ein bis zwei Tage sehr ruhig, wenig bewegungsfreudig und entgegen ihrer normalen Natur appetitlos war. Es dauert in der Regel 10-14 Tage bis sie sich wieder komplett erholt hatte.
Zusätzlich neigte sie zu Übergewicht und Flohbefall. Ihre Halterin testete lange Zeit mit einigen Light-Futter Sorten, stellte dann, als Susi 5 Jahre alt war, auf Rohfütterung um. Hierbei bekam Susi fast ausschließlich rohes Fleisch und Gemüse sowie ein Calciumpräparat.

Gegen die lästigen Flöhe setzte die Halterin regelmäßig chemische Präparate ein. Im Alter von 7 Jahren verletzte Susi sich am Vorderbein und musste operiert werden. Nach der OP ging es ihr sehr schlecht. Eine Blutuntersuchung bestätigte eine mittel- bis hochgradige Leberinsuffizienz. Der Tierarzt erklärte ihr, dass in diesem Zustand keine chemischen Medikamente eingesetzt werden könnten. Lediglich leberschützende pflanzliche Präparate und eine spezielle Leberdiät könnten Abhilfe schaffen.
Zu diesem Zeitpunkt wandte die Halterin sich an unsere Beratung. Wir empfahlen Cura naturalis Leber (Nass- und Trockenfutter) sowie den Verzicht auf chemische Präparate. Zudem wurde eine schrittweise Gewichtsreduzierung durchgeführt und der Leckerchen Plan neu erstellt. Heute, 6 Monate später, haben sich die Leberwerte schon deutlich verbessert und Susi hat sich bestens erholt. Sie wird mindestens noch weitere 6 Monate oder aber auch dauerhaft Cura naturalis Leber gefütttert bekommen.

nach oben

tiergesundheit.net
eine Initiative von: